Das prophetische Lied der Linde

Das Lied der Linde ist ein Gedicht, das im Jahre 1850 im hohlen Stamm einer tausendjährigen Linde bei Staffelstein im oberen Maintal in Franken gefunden worden sein soll. Der Verfasser ist unbekannt – doch zeugt das Gedicht von dessen historisch- und weltanschaulich umfangreicher Bildung: Es ist die Geschichte des Deutschen Reiches. Der Fundort des Gedichtes, die als „älteste Linde Deutschlands“ bekannt gewordene Linde in Staffelstein, ist 1998 zusammengebrochen. Einige Framente wurden in einer Art letztem Geleit von dem Standort am alten Friedhof in das örtliche Museum gebracht, wo das alte Holz gut konserviert aufgehoben wird. In Bezug zur heutigen Situation Deutschlands in der Welt werden dem Dichter hin und wieder gewisse seherische Fähigkeiten zugesprochen. Text von der Videobeschreibung.

Alte Linde bei der heiligen Klamm
Ehrfurchtsvoll betast‘ ich deinen Stamm,
Karl den Großen hast du schon gesehn,
Wenn der Größte kommt, wirst du noch stehn.

Dreißig Ellen mißt dein breiter Saum,
Aller deutschen Lande ält’ster Baum,
Kriege, Hunger schautest, Seuchennot,
Neues Leben wieder, neuen Tod.

Schon seit langer Zeit dein Stamm ist hohl,
Roß und Reiter bargest einst du wohl,
Bis die Kluft dir sacht mit milder Hand
Breiten Reif um deine Stirne wand.

Bild und Buch nicht schildern deine Kron‘,
Alle Äste hast verloren schon
Bis zum letzten Paar, das mächtig zweigt,
Blätter freudig in die Lüfte steigt.

Alte Linde, die du alles weißt,
Teil uns gütig mit von deinem Geist,
Send ins Werden deinen Seherblick
Künde Deutschlands und der Welt Geschick!

Großer Kaiser Karl in Rom geweiht,
Eckstein sollst du bleiben deutscher Zeit,
Hundertsechzig, sieben Jahre Frist,
Deutschland bis ins Mark getroffen ist.

Fremden Völkern front dein Sohn als Knecht,
Tut und läßt, was ihren Sklaven recht,
Grausam hat zerrissen Feindeshand
Eines Blutes, einer Sprache Band.

Zehre, Magen, zehr vom deutschen Saft,
Bis mit einmal endet deine Kraft,
Krankt das Herz, siecht ganzer Körper hin,
Deutschlands Elend ist der Welt Ruin.

Ernten schwinden, doch die Kriege nicht,
Und der Bruder gegen Bruder ficht,
Mit der Sens‘ und Schaufel sich bewehrt,
Wenn verloren Flint‘ und Schwert.

Arme werden reich des Geldes rasch,
Doch der rasche Reichtum wird zu Asch‘,
Ärmer alle mit dem größern Schatz.
Minder Menschen, enger noch der Platz.

Da die Herrscherthrone abgeschafft,
Wird das Herrschen Spiel und Leidenschaft,
Bis der Tag kommt, wo sich glaubt verdammt,
Wer berufen wird zu einem Amt.

Bauer keifert, bis zum Wendetag,
All sein Müh’n ins Wasser nur ein Schlag,
Mahnwort fällt auf Wüstensand,
Hörer findet nur der Unverstand.

Wer die meisten Sünden hat,
Fühlt als Richter sich und höchster Rat,
Raucht das Blut wird wilder nur das Tier,
Raub zur Arbeit wird und Mord zur Gier.

Rom zerhaut wie Vieh die Priesterschar,
Schonet nicht den Greis im Silberhaar,
Über Leichen muß der Höchste fliehn
Und verfolgt von Ort zu Orte ziehn.

Gottverlassen scheint er, ist es nicht,
Felsenfest im Glauben, treu der Pflicht,
Leistet auch in Not er nicht Verzicht,
Bringt den Gottesstreit vors nah‘ Gericht.

Winter kommt, drei Tage Finsternis.
Blitz und Donner und der Erde Riß,
Bet‘ daheim, verlasse nicht das Haus!
Auch am Fenster schaue nicht den Graus!

Eine Kerze gibt die ganze Zeit allein,
Wofern sie brennen will, dir Schein.
Gift’ger Odem dringt aus Staubesnacht,
Schwarze Seuche, schlimmste Menschenschlacht.

Gleiches allen Erdgebor’nen droht,
Doch die Guten sterben sel’gen Tod.
Viel Getreue bleiben wunderbar
Frei von Atemkrampf und Pestgefahr.

Eine große Stadt der Schlamm verschlingt,
Eine andere mit dem Feuer ringt,
Alle Städte werden totenstill,
Auf dem Wiener Stephansplatz wächst Dill.

Zählst du alle Menschen auf der Welt,
Wirst du finden, daß ein Drittel fehlt,
Was noch übrig, schau in jedes Land,
Hat zur Hälft‘ verloren den Verstand.

Wie im Sturm ein steuerloses Schiff,
Preisgegeben einem jeden Riff,
Schwankt herum der Eintags-Herrscherschwarm,
Macht die Bürger ärmer noch als arm.

Denn des Elends einz’ger Hoffnungsstern
Eines bessern Tags ist endlos fern.
»Heiland, sende den du senden mußt!«
Tönt es angstvoll aus der Menschen Brust.

Nimmt die Erde plötzlich andern Lauf,
Steigt ein neuer Hoffnungsstern herauf?
»Alles ist verloren!« hier’s noch klingt,
»Alles ist gerettet«, Wien schon singt.

Ja, von Osten kommt der starke Held,
Ordnung bringend der verwirrten Welt.
Weiße Blumen um das Herz des Herrn,
Seinem Rufe folgt der Wackre gern.

Alle Störer er zu Paaren treibt,
Deutschem Reiche deutsches Recht er schreibt,
Bunter Fremdling, unwillkommner Gast,
Flieh die Flur, die du gepflügt nicht hast.

Gottes Held, ein unzertrennlich Band
Schmiedest du um alles deutsche Land.
Den Verbannten führest du nach Rom,
Große Kaiserweihe schaut ein Dom.

Preis dem einundzwanzigsten Konzil,
Das den Völkern weist ihr höchstes Ziel,
Und durch strengen Lebenssatz verbürgt,
Daß nun reich und arm sich nicht mehr würgt.

Deutscher Nam‘, du littest schwer,
Wieder glänzt um dich die alte Ehr‘,
Wächst um den verschlung’nen Doppelast,
Dessen Schatten sucht gar mancher Gast.

Dantes und Cervantes welscher Laut
Schon dem deutschen Kinde ist vertraut,
Und am Tiber wie am Ebrostrand
Liegt der braune Freund vom Herrmannsland.

Wenn der engelgleiche Völkerhirt‘
Wie Antonius zum Wandrer wird,
Den Verirrten barfuß Predigt hält,
Neuer Frühling lacht der ganzen Welt.

Alle Kirchen einig und vereint,
Einer Herde einz’ger Hirt‘ erscheint.
Halbmond mählich weicht dem Kreuze ganz,
Schwarzes Land erstrahlt in Glaubensglanz.

Reiche Ernten schau‘ ich jedes Jahr,
Weiser Männer eine große Schar,
Seuch‘ und Kriegen ist die Welt entrückt,
Wer die Zeit erlebt, ist hoch beglückt.

Dieses kündet deutschem Mann und Kind
Leidend mit dem Land die alte Lind‘,
Daß der Hochmut macht das Maß nicht voll,
Der Gerechte nicht verzweifeln soll!

Quelle http://www.liederschatz.net/weissagungen/linde.htm

Musik zu Pueblo Indianer Voraussagungen

Weisheiten der Indianer http://cracker.info/sites/indianer-weisheiten/

Über icaesar 428 Artikel
Sehr einnehmende Blogeinträge versuche ich zu erstellen, welche den einen oder anderen erwecken sollen. Mein Zustand des Willens etwas zu verändern war ca. 2008 Auslösung das Buch "Im Namen des Staates" vom ehem. Staatssekretär von Bülow. Dabei geht es um kriminelle Machenschaften mit Drogen der Geheimdienste auch. Beim Lesen kam ich nur bis ca. 130 Seiten und habe dann diesen "Klick" Moment erfahren. Stellte mir die Frage - was habe ich mein ganzes Leben eigentlich gemacht und habe ich vor bis 90 noch mich mit Altpapier sortieren zu beschäftigen. Die Grundfeste meiner Überzeugungen in Frage stellend (Kapital Beschaffung) verlor ich in den folgenden 20 Jahren mein Haus, Arbeit, Gesundheit vorübergehend, Freundin und kann aber heute sagen die Entscheidung war richtig. Es kam nach meinem Wunsch die Welt zu verbessern - jemand oder etwas kam eines Tages zu mir - und sagte - man kann die Welt verbessern aber meist verliert man bei dem Weg alles und manche werden verrückt dabei - ich willigte ein. Heute habe ich einen tollen Blog und jeder Tag kann ein glücklich machendes Abenteuer sein. Die Frage ist veränderst Du Dein Leben nach einem Vortrag/Buch/Gespräch oder Video - denn hast Du ein Leben gerettet - rettest Du die ganze Welt. Übersicht http://cracker.info/3 Die Fotos von holzvale.cracker.info der Seite meines verlinkten Holzkunst etc.. Kurzadresse der Überblickseite: holzvale.wahrheitssuche.org Wurzelsepps http://baumgeist.cracker.info Holzringe http://ringe.cracker.info Holzmünzgerl http://holztaler.cracker.info Kreuze http://kreuz.cracker.info Wanderstäbe http://stab.cracker.info Holzschmuck http://holzschmuck.cracker.info Zepter http://zepter.cracker.info Triangular (Pyramide mit weggehenden Strahlen) http://triangular.cracker.info Hand-Kastanieten - Fotos weiter unten auf der Übersichtseite Euer holzvale xǍx http://holzvale.cracker.info - Hörspiel http://herzgold.cracker.info